Krankenversicherung für Beamte

Die Wahl der richtigen Krankenversicherung ist für Beamte und Anwärter eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen. Durch das System der Beihilfe unterscheidet sich die Absicherung grundlegend von der für Angestellte. Dieser Leitfaden erklärt die wesentlichen Optionen: Private Krankenversicherung (PKV), Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), GKV mit pauschaler Beihilfe sowie die freie Heilfürsorge.

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Grundsätzlich steht es Beamten frei, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbleiben (als freiwilliges Mitglied).

  • Das Kostenproblem: Im klassischen System zahlt der Dienstherr keinen Arbeitgeberzuschuss zur GKV. Der Beamte muss den gesamten Beitrag (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) zuzüglich des kassenindividuellen Zusatzbeitrags aus eigener Tasche zahlen (Ausnahme: "GKV mit pauschaler Beihilfe").
check_circle Vorteile
  • Beitragsfreie Familienversicherung für Kinder und Ehepartner (ohne eigenes Einkommen).
  • Keine Gesundheitsprüfung (Aufnahme unabhängig von Vorerkrankungen).
  • Keine Vorleistungspflicht (Abrechnung direkt über die Versichertenkarte).
  • Beitrag sinkt automatisch bei Reduzierung der Arbeitszeit (Teilzeit) oder in der Pension.
cancel Nachteile
  • Extrem teuer: Der Beamte zahlt 100 % des Beitrags (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) plus Zusatzbeitrag selbst.
  • Ausschließlich GKV-Regelleistungen (kein Privatpatienten-Status).
  • Der individuelle Beihilfeanspruch für Krankheitskosten verfällt komplett.

Mit unserem Krankenversicherungs-Assistenten kannst du prüfen, welche Absicherung für deine individuelle berufliche Situation optimal ist:

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