Besoldung Mecklenburg-VorpommernBesoldungsrunden, Tabellen, Rechner & News • Beamte, Richter & Staatsanwälte • inkl. Zulagen
Die zentrale Besoldungsübersicht für Mecklenburg-Vorpommern: Hier findest du alle aktuellen und vergangenen Besoldungsrunden, Grundgehaltstabellen (A, B, C, R, W und Anwärter) sowie Rechner und News für Beamte, Richter und Staatsanwälte. Wähle unten einen Zeitraum aus, um die detaillierten Tabellen einzusehen.
Besoldungsrunden im Überblick
Aktuell gültig (+2,80 %, mind. 100 €)
Apr 2026 – Feb 2027
Das entsprechende Gesetz wurde am 21.07.2026 im Gesetz- und Verordnungsblatt (GVOBl. M-V S. 682) verkündet und ist damit rechtskräftig.
Beschlossen (+2 %)
Mär – Dez 2027
Beschlossen (+1 %)
ab Jan 2028
Besoldungsticker Mecklenburg-Vorpommern
3 MeldungenMecklenburg-Vorpommern: Finanzministerium prüft Ausbau der Familienzuschläge
Mecklenburg-Vorpommern: Besoldungserhöhung um 5,50 % in Kraft
Informationen
- Zeiträume: Hier können die aktuellen Besoldungstabellen für das Jahr 2026 sowie für die Jahre 2027 und 2028 eingesehen werden. Darüber hinaus liegen vergangene Besoldungstabellen bis 2025 vor.
- Besoldungsordnungen: A, B, C, R, W und Anwärter
- Arbeitszeit: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche.
- Urlaub: Der reguläre Urlaubsanspruch beträgt 30 Arbeitstage im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche). Bis zu 6 Tage Zusatzurlaub im Kalenderjahr bei Wechselschicht- und Nachtdienst.
- Zulagen & Zuschläge: Familienzuschlag, Stellenzulagen, Amtszulagen, Sonderzahlungen, Erschwerniszulagen (u.a. Dienst zu ungünstigen Zeiten) und Mehrarbeitsvergütung
- Stufensteigerungen: Die Tabellen bilden den regulären Aufstieg innerhalb der Erfahrungsstufen ab.
- Berufsgruppen: Umfasst u. a. den Dienst in der allgemeinen Landesverwaltung, Finanzverwaltung (Finanzämter), Landespolizei, Feuerwehr, Justiz sowie verbeamtete Lehrkräfte (Lehrer) und Professoren.
- Rechtsgrundlagen / Quellen: Landesbesoldungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LBesG MV), Erschwerniszulagenverordnung (EZulV MV), Mehrarbeitsvergütungslandesverordnung (MVergLVO M-V)
Aktuelle Meldungen (Mecklenburg-Vorpommern)
KI-Zusammenfassung: Die hier bereitgestellten Stichpunkte, Kernaussagen und Themenschwerpunkte werden automatisiert mithilfe von KI-Sprachmodellen im eigenen Wortlaut auf Basis der verlinkten Originalquellen erstellt.
Originalquellen: Jede Meldung verlinkt direkt auf die Primärquelle (z. B. Gesetzentwürfe, Pressemitteilungen der Ministerien, Gewerkschaften oder Urteile).
Aufgabenkritik statt pauschaler Stellenkürzung
- Koalitionspartner in Mecklenburg-Vorpommern haben vereinbart, in den nächsten fünf Jahren rund 1.000 Stellen im Landesdienst nicht wieder zu besetzen; Polizei, Justiz und Bildung sollen ausgenommen werden.
- Bis 2031 scheiden von rund 38.000 Landesbeschäftigten etwa 7.000 in den Ruhestand aus.
- dbb-Bürgerbefragung 'Öffentlicher Dienst 2026' (forsa): Nur 17 % trauen dem Staat zu, seine Aufgaben zu erfüllen, 79 % halten ihn für überfordert; 2019 lag das Verhältnis bei 34 zu 61 %, 2025 bei 23 zu 73 %.
- Die Befragungsergebnisse wurden am 30.07.2026 in Berlin vom dbb-Bundesvorsitzenden Volker Geyer vorgestellt.
- Der dbb m-v (Landesvorsitzender Dietmar Knecht) fordert eine Aufgabenkritik vor der Stellenkritik und bietet die Einbringung der Fachkompetenz seiner Mitgliedsgewerkschaften in die Koalitionsverhandlungen an.
„Finger weg vom Beamtenstatus – die Rückwärtsrolle ist das eigentliche Problem"
- dbb Mecklenburg-Vorpommern und Gewerkschaft Komba lehnen das Vorhaben der Rostocker Stadtspitze ab, jede freiwerdende Beamtenstelle in ein Angestelltenverhältnis umzuwandeln.
- Rechtliche Grundlage der Kritik: Art. 33 Abs. 4 GG weist hoheitliche Aufgaben (Entscheiden, Kontrollieren, Eingreifen) Beamten als Regelfall zu; Abs. 5 schützt Lebenszeit-, Alimentations- und Treueprinzip.
- Kostenvergleich: Beamte sind in der aktiven Dienstzeit regelmäßig günstiger, da keine Arbeitgeberanteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung anfallen; die Versorgung ist über den Kommunalen Versorgungsverband vorgeleistet, während für Angestellte Pflichtversicherungsbeiträge plus Zusatzversorgung anfallen.
- Verweis auf frühere gemeinsame Auslotung mit Stadt und Land, wo zusätzliche Verbeamtungen als sinnvoll bewertet wurden (sog. Rückwärtsrolle).
- Der dbb benennt hohen Krankenstand, Überregulierung und fehlende Leistungsbewertung als Führungs- und Organisationsfragen statt Statusproblem und fordert die Stadt auf, das Vorhaben zu überdenken.
Stärkung des öffentlichen Dienstes muss eine der zentralen Aufgabe der kommenden Wahlperiode werden
- dbb Mecklenburg-Vorpommern hat in einem Schreiben an die voraussichtlichen künftigen Regierungsparteien Forderungen für die Koalitionsverhandlungen nach der Landtagswahl formuliert.
- Zentrale Forderungen: Fortsetzung des Besoldungsdialogs, Herstellung einer verfassungsgemäßen Alimentation sowie zeit- und wirkungsgleiche Übertragung von Tarifabschlüssen auf Beamtinnen und Beamte.
- Weitere Forderungen: Anhebung des Verbeamtungshöchstalters, Erarbeitung eines ressortübergreifenden Personalentwicklungskonzepts bis 2035 und verlässliche Finanzierung von Kommunen und Verwaltung.
- Der dbb m-v fordert zudem wirksamen Schutz der Beschäftigten vor Gewalt und Bedrohungen, entlastende Digitalisierung mit verantwortungsvollem KI-Einsatz sowie frühzeitige Beteiligung von Gewerkschaften und Personalvertretungen an allen dienst-, besoldungs-, versorgungs- und tarifpolitischen Vorhaben.