Besoldung NiedersachsenBesoldungsrunden, Tabellen, Rechner & News • Beamte, Richter & Staatsanwälte • inkl. Zulagen
Die zentrale Besoldungsübersicht für Niedersachsen: Hier findest du alle aktuellen und vergangenen Besoldungsrunden, Grundgehaltstabellen (A, B, C, R, W und Anwärter) sowie Rechner und News für Beamte, Richter und Staatsanwälte. Wähle unten einen Zeitraum aus, um die detaillierten Tabellen einzusehen.
Besoldungsrunden im Überblick
Aktuell gültig (+2,8 %, mind. 100 €)
Apr 2026 – Feb 2027
Familienzuschlag, Amtszulagen, Allgemeine Stellenzulage und Mehrarbeitsvergütung werden um 2,8 % erhöht.
Basis ist das am 02.06.2026 verkündete Gesetz zur Übertragung des Tarifergebnisses (TV-L) durch die niedersächsische Landesregierung (Zustimmung durch Landtag am 27.05.2026). Im Gegensatz zum abgeschlossenen Tarifvertrag (TV-L) ist in dem Gesetz nur der Zeitraum ab 01.04.2026 mit abgebildet.
Prognose (+165,72 €)
Jan – Mär 2026
Die Sonderzahlung wird für alle Beamtinnen und Beamte auf einheitlich 1.200 € erhöht und die für das 1. und 2. Kind auf 375 €.
Vorläufige Prognose auf Basis des aktuellen Gesetzesentwurfs.
Prognose (+170,36 €)
Apr 2026 – Feb 2027
Die Sonderzahlung wird für alle Beamtinnen und Beamte auf einheitlich 1.200 € erhöht und die für das 1. und 2. Kind auf 375 €.
Vorläufige Prognose auf Basis des aktuellen Gesetzesentwurfs.
Prognose (+2,5 %)
Mär – Dez 2027
Vorläufige Prognose auf Basis des Gesetzesentwurfs zur Integration des Familienzuschlags der Stufe 1 ins Grundgehalt sowie der Tarifergebnisübernahme.
Prognose (+1 %)
ab Jan 2028
Vorläufige Prognose auf Basis des Gesetzesentwurfs zur Integration des Familienzuschlags der Stufe 1 ins Grundgehalt sowie der Tarifergebnisübernahme.
Archiv (1 Runde)
Alle anzeigen
Archivierte Besoldungstabellen vergangener Jahre
Archiv (+5,50 %)
Feb 2025 – Mär 2026
Hinweis: Für das Jahr 2025 wird rückwirkend eine Einmalzahlung in Höhe von 800 € für die Besoldungsgruppen A5 bis A8, 500 € für die übrigen Besoldungsgruppen und 250 € für Anwärter:innen in einer der kommenden Besoldungszahlungen mit ausgezahlt (Stand: 03.03.2026).
Besoldungsticker Niedersachsen
4 MeldungenNiedersachsen: Besoldungsgesetz im GVBl. verkündet – 2,8 % Erhöhung ab 01.04.2026
Niedersachsen: Rückwirkende Einmalzahlung für das Jahr 2025
Niedersachsen: Lineare Besoldungserhöhung um 5,50 % in Kraft
Informationen
- Zeiträume: Hier können die aktuellen Besoldungstabellen für das Jahr 2026 sowie für die Jahre 2027 und 2028 eingesehen werden. Darüber hinaus liegen vergangene Besoldungstabellen bis 2025 vor.
- Besoldungsordnungen: A, B, C, R, W und Anwärter
- Arbeitszeit: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche.
- Urlaub: Der reguläre Urlaubsanspruch beträgt 30 Arbeitstage im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche). Ein Freistellungstag sowie bis zu 5 Tage Zusatzurlaub im Kalenderjahr bei Wechselschicht-, Schicht- und Nachtdienst.
- Zulagen & Zuschläge: Familienzuschlag, Stellenzulagen, Amtszulagen, Sonderzahlungen, Erschwerniszulagen (u.a. Dienst zu ungünstigen Zeiten) und Mehrarbeitsvergütung
- Stufensteigerungen: Die Tabellen bilden den regulären Aufstieg innerhalb der Erfahrungsstufen ab.
- Berufsgruppen: Umfasst u. a. den Dienst in der allgemeinen Landesverwaltung, Finanzverwaltung (Finanzämter), Landespolizei, Feuerwehr, Justiz sowie verbeamtete Lehrkräfte (Lehrer) und Professoren.
- Rechtsgrundlagen / Quellen: Niedersächsisches Besoldungsgesetz (NBesG), Niedersächsische Erschwerniszulagenverordnung (NEZulVO)
Aktuelle Meldungen (Niedersachsen)
KI-Zusammenfassung: Die hier bereitgestellten Stichpunkte, Kernaussagen und Themenschwerpunkte werden automatisiert mithilfe von KI-Sprachmodellen im eigenen Wortlaut auf Basis der verlinkten Originalquellen erstellt.
Originalquellen: Jede Meldung verlinkt direkt auf die Primärquelle (z. B. Gesetzentwürfe, Pressemitteilungen der Ministerien, Gewerkschaften oder Urteile).
Turbo einlegen und Probleme anpacken!
- dbb-Bundesvorsitzender Volker Geyer traf am 07.10.2026 Niedersachsens Ministerpräsidenten Olaf Lies (SPD) sowie dbb-Landesvorsitzenden Alexander Zimbehl.
- Zur Rentenkommission: dbb fordert abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren und lehnt eine pauschale Anhebung der Regelaltersgrenze ab; positiv bewertet werden die Aufforderung an Bund und Länder, Rücklagen für die Beamtenversorgung zu schaffen, sowie die Absage zum Einbezug von Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung.
- Laut dbb glauben nur noch 17 Prozent der Bevölkerung, dass der Staat seinen Aufgaben gewachsen ist.
- Im öffentlichen Dienst fehlen derzeit mehr als 630.000 Beschäftigte; in den nächsten zehn Jahren scheiden allein demografisch bedingt weitere 1,4 Millionen Beschäftigte aus.
- dbb Niedersachsen kritisiert das angekündigte Alimentationsmodell der Landesregierung als Kaschierung der Probleme im Besoldungssystem und warnt, dass Niedersachsen sonst Schlusslicht in Sachen Besoldung werden könnte.
Grundschullehrer verliert im Arbeitszeit-Streit
- Bundesverwaltungsgericht urteilt endgültig: Der pensionierte Grundschulleiter Frank Post aus Hannover hat keinen Anspruch auf finanziellen Ausgleich für rechtswidrige Mehrarbeit.
- Kern der Begründung: Post wurde nicht auf Weisung des Dienstherrn zu Mehrarbeit verpflichtet, sondern habe dies eigenverantwortlich entschieden; Lehrkräfte müssen Überlastung anzeigen und Aufgaben ggf. zurückstellen, statt Dienstzeit eigenmächtig zu verlängern.
- Verfahrensverlauf: Klage 2020 vor dem Verwaltungsgericht Hannover verloren; OVG Lüneburg sprach ihm im Februar 2025 Entschädigung zu; das Land Niedersachsen zog daraufhin vor das Bundesverwaltungsgericht.
- Die GEW fordert nach dem Urteil eine verbindliche Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte in allen Bundesländern; Kultusministerin Julia Hamburg (Grüne) sieht eine wichtige Rechtsfrage geklärt, kündigt aber weitere Entlastung der Schulen an.
Arbeitszeit Schulen: 160.000 Lehrkräfte verlieren Entschädigungsanspruch
- BVerwG Leipzig (Az. 2 C 19.25, berichtet am 17.09.2026): Dauerhafte Mehrarbeit von Schulleitern begründet nicht ohne Weiteres Anspruch auf finanziellen Ausgleich; Überlastung muss zwingend beim Dienstherrn angezeigt werden.
- BVerwG hob das OVG-Lüneburg-Urteil vom Februar 2025 auf, das dem pensionierten niedersächsischen Grundschulrektor Frank Post 31.435,59 € Entschädigung für Mehrarbeit von November 2017 bis 31.07.2022 (ca. 6 Stunden wöchentlich) zugesprochen hatte.
- Vorinstanz OVG Lüneburg hatte eine strukturelle Mehrarbeit von 5 Stunden 42 Minuten pro Woche als erwiesen angesehen; die Dokumentation des Klägers wies 5 Stunden 48 Minuten pro Woche aus.
- Gesetzliche Regelarbeitszeit für Beamte in Niedersachsen beträgt 40 Stunden pro Woche; das BVerwG ließ offen, ob die Arbeitszeit zwingend nach EU-Richtlinie 2003/88/EG zu erfassen ist.
- Laut GEW sind bundesweit rund 840.000 Lehrkräfte von Arbeitsbelastung betroffen; für etwa 160.000 Lehrkräfte könnte das Urteil unmittelbar relevant sein.