Besoldung BundBesoldungsrunden, Tabellen, Rechner & News • Beamte, Richter & Soldaten • inkl. Zulagen
Die zentrale Besoldungsübersicht für den Bund: Hier findest du alle aktuellen und vergangenen Besoldungsrunden, Grundgehaltstabellen (A, B, C, R, W und Anwärter) sowie Rechner und News für Beamte, Richter, Staatsanwälte und Soldaten. Wähle unten einen Zeitraum aus, um die detaillierten Tabellen einzusehen.
Besoldungsrunden im Überblick
Aktuell gültig (200 € und dann +5,30 %)
Gültig seit 01.03.2024, wird durch Abschlagszahlungen ergänzt
Hier: Erhöhung der Besoldung um 200 € und dann um 5,30 %.
Erhöhung der Zulagen und des Familienzuschlags um 11,30 %.
Abschlag (BMI-Erlass)
ab Mai 2026
Ein BMI-Referentenentwurf zur Anpassung der Besoldung nach dem Urteil des BVerfG sieht eine darüber hinausgehende Erhöhung vor (siehe Berechnung auf Basis des BMI-Referentenentwurfs).
Prognose
BMI-Entwurf ab 01.05.2026
Nach bisherigem Entwurf: Die rückwirkende Erhöhung der Besoldung liegt zwischen 2,8 % (B4-B11, R10) und 19,78 % (A14, Stufe 2); keine Erhöhung der Zulagen.
Der Familienzuschlag richtet sich jetzt ausschließlich nach der Anzahl der Kinder. Zusätzlich gibt es nun einen Familienergänzungszuschlag.
Prognose-Berechnung auf Basis des neuen BMI-Referentenentwurfs vom 14.04.2026 sowie der Aktualisierung vom 20.04.2026 [Datum im Dokument weiterhin der 14.04.2026]. Durch die Aktualisierung wurden die Werte für die Besoldungsordnungen B und R deutlich nach unten korrigiert.
Bisher werden 2,8 % der Erhöhung als Abschlag ausgezahlt.
Archiv (1 Runde)
Alle anzeigen
Archivierte Besoldungstabellen vergangener Jahre
Besoldungsticker Bund
4 MeldungenBund: Referentenentwurf zur Besoldungsreform (BAlimentG) vorgelegt
Bund kündigt Abschlagsauszahlung für Bundesbeamte und Soldaten an
Bund: Kabinett beschließt Besoldungsanpassung 2024/2025
Informationen
- Zeiträume: Hier können die aktuellen Besoldungstabellen für das Jahr 2026 sowie für das Jahr 2027 eingesehen werden. Darüber hinaus liegen vergangene Besoldungstabellen bis 2025 vor.
- Besoldungsordnungen: A, B, C, R, W und Anwärter
- Arbeitszeit: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 41 Stunden in der Woche.
- Urlaub: Der reguläre Urlaubsanspruch beträgt 30 Arbeitstage im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche). Bis zu 6 Tage Zusatzurlaub im Urlaubsjahr bei Dienst zu wechselnden Zeiten und Nachtdienst (erhöht sich ab dem 50. und 60. Lebensjahr um je einen weiteren Arbeitstag).
- Zulagen & Zuschläge: Familienzuschlag, Amtszulagen, Stellenzulagen, Erhöhungsbeträge, Auslandszuschlag , Erschwerniszulagen (u.a. Dienst zu ungünstigen Zeiten) und Mehrarbeitsvergütung
- Stufensteigerungen: Die Tabellen bilden den regulären Aufstieg innerhalb der Erfahrungsstufen ab.
- Berufsgruppen: Umfasst u. a. den Dienst in Bundesbehörden, die Bundespolizei, den Zoll, das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz, den Bundesnachrichtendienst, den Auswärtigen Dienst sowie die Bundeswehrverwaltung und Soldaten.
- Rechtsgrundlagen / Quellen: Bundesbesoldungsgesetz (BBesG), Erschwerniszulagenverordnung (EZulV), Bundesmehrarbeitsvergütungsverordnung (BMVergV)
Aktuelle Meldungen (Bund)
KI-Zusammenfassung: Die hier bereitgestellten Stichpunkte, Kernaussagen und Themenschwerpunkte werden automatisiert mithilfe von KI-Sprachmodellen im eigenen Wortlaut auf Basis der verlinkten Originalquellen erstellt.
Originalquellen: Jede Meldung verlinkt direkt auf die Primärquelle (z. B. Gesetzentwürfe, Pressemitteilungen der Ministerien, Gewerkschaften oder Urteile).
Geyer: „Die amtsangemessene Alimentation muss jetzt kommen“
- dbb-Chef Volker Geyer traf am 02.10.2026 Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und forderte eine verfassungskonforme, amtsangemessene Besoldung beim Bund.
- Bezugspunkt sind BVerfG-Beschlüsse vom November 2025 zur Alimentation, die vom Bund laut dbb bislang nicht umgesetzt wurden.
- dbb-Fachvorstand Beamtenpolitik Heini Schmitt lehnte öffentliche Forderungen des Vizekanzlers ab, Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.
- Der dbb kündigte an, sich gegen eine Einbeziehung der Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung innerhalb der Bundesregierung auszusprechen.
Das Berufsbeamtentum garantiert einen funktionierenden Staat
- dbb-Bundesvorsitzender Volker Geyer trat am 19.10.2026 in der Talkshow 'Hart aber fair' zum Thema Beamtenprivilegien auf.
- dbb-Position: Beamte sollen NICHT in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.
- Laut Bericht der Rentenkommission wäre die Einbeziehung von Beamten für Steuerzahler teurer; die Rentenversicherung erhielte zudem mehr Ansprüche.
- Geyer nannte vier Punkte gegen den Personalmangel im öffentlichen Dienst: Aufgabenkritik, Bürokratieabbau, Einführung von KI und Folgenprüfung bei der Gesetzgebung.
- Allein durch die neue Zuckersteuer und die Plastiksteuer seien mehrere hundert zusätzliche Stellen erforderlich.
Öffentlicher Dienst Bayern: Wer bis zu 85 Prozent der Besoldung als Weihnachtsgeld erhält
- Bayerische Beamte erhalten zum 01.10.2026 eine Besoldungserhöhung von 2,82 % – laut Bayerischem Landesamt für Finanzen gelten die neuen Besoldungstabellen seit Oktober im Vorgriff auf das Gesetz und unter Vorbehalt des noch ausstehenden Landtagsbeschlusses; Versorgungsempfänger profitieren ebenfalls. Die Weihnachtszuwendung beträgt bis zu 85 % der Besoldung.
- TVöD (Bund/Kommunen, rund 2,6 Mio. Beschäftigte): Abschluss vom April 2025 mit +3 % bzw. mindestens 110 € ab 01.04.2025 und weiteren +2,8 % seit 01.05.2026 – dadurch fällt auch das Weihnachtsgeld 2026 höher aus; die Entgelttabellen gelten bis 31.03.2027, weitere Erhöhungen erst in der nächsten Tarifrunde.
- In Bayern gilt der TVöD vor allem für kommunale Beschäftigte – etwa in Rathäusern, Bürgerbüros und Bauhöfen, Erzieher in kommunalen Kitas sowie in kommunalen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen; für Mitarbeiter von Versorgungsbetrieben wie vielen Stadtwerken gilt häufig der eigenständige TV-V.
- Tarifbeschäftigte des Freistaats Bayern profitieren bereits seit April 2026 von +2,8 %, mindestens 100 € monatlich; der TV-L-Abschluss vom 14.02.2026 sieht insgesamt drei Erhöhungsschritte vor – die bayerischen Beamten mussten auf die Übertragung daher länger warten.
- Als Grund für die verzögerte Übertragung auf die Beamtenbesoldung nennt die Staatsregierung die angespannte Haushaltslage: Laut bayerischem Finanzministerium machen Personalkosten mehr als 40 % des Freistaatshaushalts aus und könnten von den Sparmaßnahmen nicht ausgenommen werden.