Besoldung ThüringenBesoldungsrunden, Tabellen, Rechner & News • Beamte, Richter & Staatsanwälte • inkl. Zulagen

Die zentrale Besoldungsübersicht für Thüringen: Hier findest du alle aktuellen und vergangenen Besoldungsrunden, Grundgehaltstabellen (A, B, C, R, W und Anwärter) sowie Rechner und News für Beamte, Richter und Staatsanwälte. Wähle unten einen Zeitraum aus, um die detaillierten Tabellen einzusehen.

Besoldungsrunden im Überblick

check_circleAktuell gültig (+5,50 %)
Feb 2025 – Mär 2026
Details
Erhöhung der Besoldung um 5,50 %.

Da die gesetzliche Übertragung des neuen Tarifergebnisses (TV-L) noch aussteht, behält diese Tabelle zunächst über den 31.03.2026 hinaus ihre Gültigkeit und wird vorerst weiter angewendet.
pending_actionsPrognose (+2,8 %, mind. 100 €)
Apr 2026 – Feb 2027
Details
Erhöhung der Besoldung um 2,8 % und mindestens um 100 €; Anwärter um 60 €.
Die Amtszulagen, die allgemeine Stellenzulage und die Mehrarbeitsvergütung werden ebenfalls um 2,8 % erhöht.
Eine Jahressonderzahlung i.H.v. 4,8 % der im Kalenderjahr gewährten Summe aus Grundgehalt, Amtszulage und allgemeiner Zulage wird eingeführt.
Beamte und Richter erhalten für das Jahr 2025 eine Nachzahlung i.H.v. 3 % der im Jahr 2025 gewährten Summe aus Grundgehalt, Amtszulage und allgemeiner Zulage (in A9: 3,45 %, in A12: 5,72 %).
Die Besoldungen in A9 und A12 werden zur Wahrung des Abstandsgebots gesondert bereits zum 01.01.2026 erhöht.

Vorläufige Prognose unter Berücksichtigung des aktuellen Gesetzentwurfs der Fraktionen der CDU, des BSW und der SPD vom 17.06.2026 (Drs. 8/3723).
pending_actionsPrognose (+2 %)
Mär – Dez 2027
Details
Erhöhung der Besoldung und der Zulagen (Amtszulagen, allgemeine Stellenzulage, Mehrarbeitsvergütung) um 2 %; Anwärter um 60 €.
Zum 01.07.2027 erfolgt ein Systemwechsel beim Familienzuschlag (ab dem 2. Kind einheitlich 554,86 € je Kind; Besitzstandswahrung nach § 65 ThürBesG für Bestandsfälle mit 3+ Kindern).

Vorläufige Prognose unter Berücksichtigung des aktuellen Gesetzentwurfs der Fraktionen der CDU, des BSW und der SPD vom 17.06.2026 (Drs. 8/3723).
pending_actionsPrognose (+1 %)
ab Jan 2028
Details
Erhöhung der Besoldung und der Zulagen (Amtszulagen, allgemeine Stellenzulage, Mehrarbeitsvergütung) um 1 %; Anwärter um 30 €.

Vorläufige Prognose unter Berücksichtigung des aktuellen Gesetzentwurfs der Fraktionen der CDU, des BSW und der SPD vom 17.06.2026 (Drs. 8/3723).

Besoldungsticker Thüringen

4 Meldungen
Ausschussberatung

Thüringen: HuFa tagt außerplanmäßig zum Besoldungsgesetz

Nach gescheiterter Beschlussvorlage am 01.10.2026 berät der Haushalts- und Finanzausschuss Anfang November 2026 abschließend zum Besoldungsgesetz; ein Sonderplenum soll die Auszahlung der Nachzahlungen noch mit den Dezemberbezügen 2026 ermöglichen.
Zeitplan

Thüringen: Landtagsbeschluss im Oktober und Auszahlung mit Novemberbezügen geplant

Der Landtag beabsichtigt, das Besoldungsanpassungsgesetz im Oktober 2026 zu verabschieden. Die Auszahlung der Erhöhungen sowie sämtlicher rückwirkender Nachzahlungen ist bereits mit den Bezügen für November 2026 avisiert.
Gesetzentwurf

Thüringen: Landesregierung verabschiedet Gesetzentwurf zur TV-L-Übernahme 2026–2028

Die Landesregierung beschließt den Entwurf zur Besoldungs- und Versorgungsanpassung: Die Bezüge steigen in drei Stufen: +2,8 % (mindestens 100 €) zum 01.04.2026, +2,0 % zum 01.03.2027 und +1,0 % zum 01.01.2028. Anwärter erhalten Erhöhungen von 60 € bzw. 30 €.
Besoldungserhöhung

Thüringen: Besoldungserhöhung um 5,50 % in Kraft getreten

Die lineare Erhöhung der Besoldung und Versorgungsbezüge um 5,50 % tritt in Thüringen wirksam in Kraft (nach Gewährung des 200 € Sockelbetrags zum 01.11.2024).
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Informationen

  • Zeiträume: Hier können die aktuellen Besoldungstabellen für das Jahr 2026 sowie für die Jahre 2027 und 2028 eingesehen werden.
  • Besoldungsordnungen: A, B, C, R, W und Anwärter
  • Arbeitszeit: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche.
  • Urlaub: Der reguläre Urlaubsanspruch beträgt 30 Arbeitstage im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche). Zusätzlich ein freier Tag zur Arbeitszeitverkürzung im Kalenderjahr sowie bis zu 4 Tage Zusatzurlaub bei Wechselschicht-, Schicht- und Nachtdienst (ab dem 50. Lebensjahr bis zu 5 Tage). ⓘ
  • Zulagen & Zuschläge: Familienzuschlag, Stellenzulagen, Amtszulagen, Sonderzahlungen (seit 2026), Erschwerniszulagen (u.a. Dienst zu ungünstigen Zeiten) und Mehrarbeitsvergütung
  • Stufensteigerungen: Die Tabellen bilden den regulären Aufstieg innerhalb der Erfahrungsstufen ab.
  • Berufsgruppen: Umfasst u. a. den Dienst in der allgemeinen Landesverwaltung, Finanzverwaltung (Finanzämter), Landespolizei, Feuerwehr, Justiz sowie verbeamtete Lehrkräfte (Lehrer) und Professoren.
  • Rechtsgrundlagen / Quellen: Thüringer Besoldungsgesetz (ThürBesG), Thüringer Erschwerniszulagenverordnung (ThürEZulV), Thüringer Mehrarbeitsvergütungsverordnung (ThürMVergVO)
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Aktuelle Meldungen (Thüringen)

KI-Zusammenfassung
info Transparenz & Quellen

KI-Zusammenfassung: Die hier bereitgestellten Stichpunkte, Kernaussagen und Themenschwerpunkte werden automatisiert mithilfe von KI-Sprachmodellen im eigenen Wortlaut auf Basis der verlinkten Originalquellen erstellt.

Originalquellen: Jede Meldung verlinkt direkt auf die Primärquelle (z. B. Gesetzentwürfe, Pressemitteilungen der Ministerien, Gewerkschaften oder Urteile).

Alle News & Filter
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Wahlvorstandsschulungen nach ThürPersVG | Jetzt buchen!

Fazit: Wer in Thüringen 2027 im Wahlvorstand mitwirken will, sollte sich rechtzeitig für eine Schulung anmelden – ohne ordnungsgemäßen Entsendebeschluss vor Seminarbeginn zahlt die Dienststelle weder die 120 € Gebühr noch das Arbeitsentgelt.
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Sonderplenum Besoldung am 11. November 2026

Fazit: Am 11. November 2026 entscheidet der Thüringer Landtag über die Besoldungs- und Versorgungsanpassung für die Jahre 2026 bis 2028 – der finale Beschluss steht damit unmittelbar bevor.
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Hat sich der Freistaat finanziell übernommen? Frau Finanzministerin, soll sich das Landespersonal selbstständig machen?

Fazit: Thüringische Landesbeschäftigte stehen unter doppeltem Vorzeichen: Kurz vor der Landtagsberatung über das ausstehende Besoldungsgesetz Anfang November 2026 dominiert eine Spar-Debatte über Personalkosten – die Besoldungsentscheidung bleibt damit politisch umkämpft.