Besoldung SachsenBesoldungsrunden, Tabellen, Rechner & News • Beamte, Richter & Staatsanwälte • inkl. Zulagen
Die zentrale Besoldungsübersicht für Sachsen: Hier findest du alle aktuellen und vergangenen Besoldungsrunden, Grundgehaltstabellen (A, B, C, R, W und Anwärter) sowie Rechner und News für Beamte, Richter und Staatsanwälte. Wähle unten einen Zeitraum aus, um die detaillierten Tabellen einzusehen.
Besoldungsrunden im Überblick
Aktuell gültig (+2,82 %)
Apr 2026 – Feb 2027
Basis ist das am 12.05.2026 durch den Landtag beschlossene Gesetz zur Anpassung der Besoldung und der Versorgungsbezüge 2026/2027/2028.
Beschlossen (+2 %)
Mär – Dez 2027
Basis ist das am 12.05.2026 durch den Landtag beschlossene Gesetz zur Anpassung der Besoldung und der Versorgungsbezüge 2026/2027/2028.
Beschlossen (+1 %)
ab Jan 2028
Basis ist das am 12.05.2026 durch den Landtag beschlossene Gesetz zur Anpassung der Besoldung und der Versorgungsbezüge 2026/2027/2028.
Besoldungsticker Sachsen
2 MeldungenSachsen: Besoldungserhöhung um 5,50 % in Kraft
Informationen
- Zeiträume: Hier können die aktuellen Besoldungstabellen für das Jahr 2026 sowie für die Jahre 2027 und 2028 eingesehen werden. Darüber hinaus liegen vergangene Besoldungstabellen bis 2025 vor.
- Besoldungsordnungen: A, B, C, R, W und Anwärter
- Arbeitszeit: Die reguläre Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche.
- Urlaub: Der reguläre Urlaubsanspruch beträgt 30 Arbeitstage im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche). Bis zu 4 Tage Zusatzurlaub im Kalenderjahr bei Schicht- und Nachtdienst (bis zu 5 Tage ab vollendetem 50. Lebensjahr).
- Zulagen & Zuschläge: Familienzuschlag, Stellenzulagen, Amtszulagen, Sonderzahlungen, Erschwerniszulagen (u.a. Dienst zu ungünstigen Zeiten) und Mehrarbeitsvergütung
- Stufensteigerungen: Die Tabellen bilden den regulären Aufstieg innerhalb der Erfahrungsstufen ab.
- Berufsgruppen: Umfasst u. a. den Dienst in der allgemeinen Landesverwaltung, Finanzverwaltung (Finanzämter), Landespolizei, Feuerwehr, Justiz sowie verbeamtete Lehrkräfte (Lehrer) und Professoren.
- Rechtsgrundlagen / Quellen: Sächsisches Besoldungsgesetz (SächsBesG), Sächsische Erschwerniszulagen- und Mehrarbeitsvergütungsverordnung (SächsEMAVO)
Aktuelle Meldungen (Sachsen)
KI-Zusammenfassung: Die hier bereitgestellten Stichpunkte, Kernaussagen und Themenschwerpunkte werden automatisiert mithilfe von KI-Sprachmodellen im eigenen Wortlaut auf Basis der verlinkten Originalquellen erstellt.
Originalquellen: Jede Meldung verlinkt direkt auf die Primärquelle (z. B. Gesetzentwürfe, Pressemitteilungen der Ministerien, Gewerkschaften oder Urteile).
Pilotprojekt soll Arbeitszeit der sächsischen Lehrer herausfinden
- Sächsisches Kultusministerium plant ein Pilotprojekt zur Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte noch in dieser Legislaturperiode; der Start ist offen, da Vorgaben des Bundes zum Arbeitszeitgesetz abgewartet werden.
- Studie: Rund 50 Prozent der Lehrkräfte leisten pro Schuljahr unbezahlte Mehrarbeit von knapp 8 Stunden pro Woche.
- Rund 17 Prozent der Schulleitungen arbeiten durchschnittlich über alle Schulwochen mehr als 48 Stunden pro Woche.
- Rechtsgrundlage: Das OVG Lüneburg hatte einem mittlerweile pensionierten Grundschulrektor aus Hannover 31.435,59 € Entschädigung für Mehrarbeit zugesprochen; das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hob das Urteil in der Revision auf und verwies zugleich auf ein strukturelles Problem bei der Arbeitszeiterfassung von Lehrkräften.
SBB fordert Aufgabenkritik vor Stellenabbau
- SBB-Landesvorsitzende Nannette Seidler sprach am 24.09.2026 im Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags zum Entwurf des sächsischen Doppelhaushalts 2027/28.
- Im Haushaltsentwurf ist der Abbau von 8.721 Stellen in der sächsischen Staatsverwaltung bis 2040 vorgesehen.
- Der SBB fordert vor dem Wegfall von Stellen eine Prüfung der Aufgaben und Arbeitsabläufe sowie der wirtschaftlichen Folgen, einschließlich längerer Bearbeitungszeiten, möglicher Einnahmeausfälle und der Belastung der Beschäftigten.
- Mit Blick auf bevorstehende Altersabgänge fordert der SBB ausreichend ausgebildeten Nachwuchs mit verlässlicher Bleibeperspektive; der langfristige Personalabbau solle sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
Rechtsgutachten zur Auskömmlichkeit und Zweckbindung des Generationenfonds online
- Finanzminister Christian Piwarz hat am 26.08.2026 den Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2027/2028 in den Sächsischen Landtag eingebracht.
- Rechtsgutachten von Prof. Dr. Gröpl (Universität des Saarlandes) prüft verfassungsrechtliche Fragen zu Artikel 95 Abs. 7 der Sächsischen Verfassung (Generationenfonds).
- Gutachten behandelt u. a. die Kriterien der 'auskömmlichen Vorsorge', die Bestimmung der Vorsorgehöhe, Anlagegrundsätze des Fondsvermögens und die Zulässigkeit einer Verwendung zu anderen Zwecken als der Finanzierung von Versorgungsansprüchen.
- Frühere SBB-Meldung vom 15.04.2025: Das Gutachten stellt klar, dass der Generationenfonds für Haushaltskonsolidierungen tabu ist.
- Das Gutachten ist auf der Website der Universität des Saarlandes abrufbar.